Infografik: Wie soll ich mein Studium finanzieren?

Um die durchschnittlich 810 € aufzubringen, die ein deutscher Student im Monat zum Leben benötigt, gibt es viele Wege. Vom Nebenjob über den Studentenkredit bis zum Bafög haben wir hier einige Infos für euch. Denn nicht jeder ist ein Justus und fährt mit Papas Porsche in die Uni ;-)

Infografik: Wie soll ich mein Studium finanzieren?

So finanziert der Durchschnittsstudent sein Studium

Der durchschnittliche deutsche Student benötigt im Monat 810 EUR zum Leben. Dies geht aus Statistiken und Umfragen hervor, die unter allen Studenten, unabhängig von der Art der Hochschule, erhoben wurden. In diesem Betrag sind alle Kosten enthalten, die der Student zum Leben benötigt. Die Wohnkosten stellen dabei den größten Posten. Hinzu kommen die Kosten für Lebensmittel, für die Mobilität, aber auch für Kleidung und für die Teilnahme am kulturellen Leben. Studiengebühren und Kosten für die Bedarfsmittel sind ebenfalls enthalten. Grundsätzlich haben Studenten einen Anspruch auf Unterstützung durch das Elternhaus. Eltern müssen ihren Kindern das Studium finanzieren, wenn es sich um das Erststudium handelt und wenn es unmittelbar nach der Beendigung der Schulzeit begonnen wurde. Tatsächlich bekommt der durchschnittliche Student jedoch nur 469 EUR monatlich von seinen Eltern. Dies liegt darin begründet, dass die Eltern Einkommensfreigrenzen haben, die bei der Bemessung des studentischen Bedarfs berücksichtigt werden. Unterhalb dieser Freigrenzen müssen sie keine Unterstützung leisten, da der eigene Lebensunterhalt im Vordergrund steht. Die meisten Studenten sind somit auf weitere Einkommensquellen angewiesen, um ihren Bedarf zu decken.

Einkommensquellen der Studenten

Jeder Student hat Anspruch auf Bafög, solange er sein erstes Studium aufnimmt und die Altersgrenze von 30 Jahren zu Beginn des Studiums noch nicht überschritten hat. Es gibt individuelle Ausnahmen, die in dem individuellen Lebensweg begründet sind. Die Maximalzahlung, die ein Student beanspruchen kann, liegt bei rund 700 EUR im Monat. Hier kommt es darauf an, ob der Student bei seinen Eltern wohnt oder nicht. Tatsächlich bekommt der durchschnittliche Student jedoch nur 138 EUR. Die meisten Studenten fallen in eine elternabhängige Förderung. Dies bedeutet, dass das Einkommen der Eltern angerechnet wird. Aber auch das eigene Vermögen spielt eine Rolle. Ein zu hoher Verdienst der Eltern oder eigenes Vermögen werden mit dem Anspruch verrechnet. Aus diesen Gründen können nur wenige Studenten das volle Bafög beanspruchen. Zu den weiteren Einkommensquellen gehören ein Nebenjob, das eigene Vermögen, aber auch Zinsen oder Erspartes. Aus ihrem Nebenjob erwirtschaften Studenten monatlich 207 EUR. Das Ersparte oder die Aufnahme eines Kredits machen nur 104 EUR des Bedarfs aus.

Aufnahme eines Kredits zur Finanzierung des Studiums

Seit einigen Jahren haben Studenten die Möglichkeit, einen Kredit aufzunehmen, um ihr Studium auf diese Weise zu finanzieren. Einige Banken und die Sparkassen, aber auch die KfW-Bank vergeben spezielle Studentenkredite, die jedoch an Altersgrenzen gebunden sind. Der Vorteil liegt darin, dass sich der Student voll auf sein Studium konzentrieren kann, denn der Studentenkredit deckt den vollen Bedarf. Ein Nebenjob oder die Unterstützung durch die Eltern ist nicht zwingend erforderlich. Der Nachteil legt darin, dass der Student mit Schulden in seinen beruflichen Lebensweg einsteigt, denn der Kredit muss in vollem Umfang zurückgezahlt werden. Aus diesem Grund sollte der Student bei der Kreditaufnahme auf die Höhe der Zinsen und auf die Kreditlaufzeit achten und alle Angebote sehr gut vergleichen. Die Rückzahlung des Studentenkredits beginnt nach dem Ende des Studiums. Da akademische Abschlüsse in vielen Bereichen sehr gefragt sind und viele Studenten schnell in den Beruf einsteigen können, bereitet die Rückzahlung auch aufgrund der günstigen Zinsen für die Studentenkredite oftmals keine Probleme.

Bildquelle: Smava
Bildquelle: Smava

Die vier Phasen beim Schreiben einer Haus-/Seminararbeit

Haus- oder Seminararbeiten gehören neben Klausuren zu den klassischen Prüfungsformen an der Uni. Für die meisten Studenten bedeuten sie jedoch vor allem Stress und Hektik. Egal, wie man es sich vorgenommen hat, meist fängt man doch erst wenige Tage vor der Abgabe mit dem Schreiben an und besteht gerade so. Aber wie sieht eigentlich ein […]

Haus- oder Seminararbeiten gehören neben Klausuren zu den klassischen Prüfungsformen an der Uni. Für die meisten Studenten bedeuten sie jedoch vor allem Stress und Hektik. Egal, wie man es sich vorgenommen hat, meist fängt man doch erst wenige Tage vor der Abgabe mit dem Schreiben an und besteht gerade so. Aber wie sieht eigentlich ein sinnvoller Zeitplan für eine Hausarbeit aus?

1. Phase: Themensuche

Als erstes muss natürlich ein sinnvolles Thema für die Hausarbeit gefunden werden. Oft bietet es sich dazu an, den Dozenten des Seminars nach groben Themenfeldern zu fragen, in denen sich eine Hausarbeit lohnt. Auf dieser Basis kann man dann mit einer ersten Literaturrecherche herausfinden, in welchem Bereich publiziert wurde und wo sich eine vertiefende Arbeit lohnt.

2. Phase: Recherche & Gliederung

In der Recherchephase werden vor allem Quellen gesichtet. Hier lohnt es sich, auf die Vielfalt zu achten. Informationen finden sich nicht nur in der Hauptbibliothek der Universität, sondern auch Bibliotheken der Institute oder der Stadt. Durch die Fernleihe können auch Quellen anderer Universitäten gesichtet werden. Viele Aufsätze und Papers finden sich mittlerweile auch online.
Wer alle Informationen zusammen hat, kann sich jetzt eine Gliederung der Hausarbeit überlegen. Was muss der Leser vorher wissen? Worauf will man hinaus? Gibt es Pro- und Kontra-Positionen?

3. Phase: Schreiben

Diese Phase sollte dank der Vorarbeit am kürzesten sein. Die Informationen wurden in der zweiten Phase schon zusammengetragen und gegliedert. Jetzt gilt es, die Informationen nur noch neu zusammenzuschreiben, zu erläutern und zu diskutieren. Einleitung und Fazit der Arbeit werden als letztes geschrieben.

4. Phase: Überarbeitung

Nach der Schreibphase sollte man die Arbeit einige Tage bis Wochen liegen lassen. Nur so entfremdet man sich so sehr vom eigenen Text, dass man Fehler und Ungenauigkeiten erkennt. Hilfreich kann hier auch die Rückmeldung von Freunden oder Kommilitonen sein. In der Überarbeitung sollte man außerdem Titelblatt und Quellenverzeichnis erstellen und das Layout der Arbeit anpassen. Noch mehr Tipps zum Überarbeiten einer Hausarbeit finden sich in der Schreibwerkstatt der Uni Duisburg-Essen.

Nach der Überarbeitung muss die Hausarbeit dann nur noch gedruckt und abgegeben werden.

Effektives Lernen

Der Sommer kommt, es wird warm und gleichzeitig stehen die Prüfungen vor der Tür: Diese Situation kennt sicherlich jeder Student. Gerade gegen Ende des Semesters türmen sich die Berge mit Lernstoff an, welche in den Klausuren sitzen müssen. Wie schafft man es aber, diese Berge erfolgreich zu bewältigen?

Effektives Lernen

1. Stetig wenig ist besser als am Ende viel

Es klingt offensichtlich, ist aber mit Sicherheit einer der häufigsten Fehler, die von Studenten gemacht werden. Dabei kann man mit nur kurzer Zeit täglich den Stoff in kleinen Häppchen verinnerlichen. So geht auch eine Generalwiederholung vor der Prüfung wesentlich besser vonstatten.

2. Erklären hilft besser als Erklärung

Tutorien und Lerngruppen sind eine sehr nützliche Sache, doch bereits Seneca hat erkannt: „Docendo discimus“ – Durch Lehren lernen wir (Seneca, epistulae morales 7,8). Wer unklare Sachverhalte jemandem erklären muss, der hat es einfacher den Stoff zu durchschauen. Rückfragen sowohl von Kommilitonen als auch von Leuten außerhalb des Fachs zeigen logische Schwächen auf, man befasst sich mehr mit der Funktion und den Details des zu Lernenden.

3. Die richtige Lernmethode

Jeder Mensch lernt anders und es ist wichtig, die richtige Lernmethode zu finden. Manche dichten Songtexte zu mathematischen Formeln um, andere schreiben den Stoff wieder und wieder ab. Wer unschlüssig ist, kann auch einen Lerntypentest machen. Meist findet man aber schnell selbst heraus, was am besten funktioniert.

4. Technische Hilfsmittel erlaubt

Karteikarten waren gestern, heutzutage gibt es Programme wie etwa Anki (www.ankisrs.net, kostenlos), welche als Karteikarten 2.0 fungieren und den Stoff durch Anwendung von Algorithmen so einteilen, dass möglichst effektiv gelernt wird. Die kurze Einarbeitungszeit macht sich innerhalb kürzester Zeit bezahlt.

5. Lernfreie Tage

Jeder Sportler wird es einem bestätigen: Wer effektiv trainieren und beste Ergebnisse erzielen möchte, der muss sich auch freie Tage gönnen. Was im Sport wirkt, ist auch für das Lernen angebracht, da lernfreie Tage den Kopf frei machen und entspannen. Der Tag am See kann also ohne schlechtes Gewissen genossen werden.

Promoter – der Nebenjob zum Studium

Im laufenden Semester fordert ein erfolgreicher Studienabschluss von den Studierenden meist 100 Prozent Präsenz und Einsatzbereitschaft - da bleibt wenig Zeit zum Geldverdienen. Und in den Ferien fehlt das Geld für weite Reisen. Da ist ein flexibler Nebenjob gefragt, der zeitlichen Spielraum lässt...

Promoter – der Nebenjob zum Studium

Im laufenden Semester fordert ein erfolgreicher Studienabschluss von den Studierenden meist 100 Prozent Präsenz und Einsatzbereitschaft – da bleibt wenig Zeit zum Geldverdienen. Und in den Ferien fehlt das Geld für weite Reisen: Da ist ein flexibler Nebenjob gefragt, der zeitlichen Spielraum lässt und trotzdem einen guten Verdienst bietet. Viele Studenten verdienen deshalb als Promoter ihre Brötchen.

Promotionjob – was ist das?

Ein „Promotionjob“ umfasst jede denkbare Form der personalgestützten Verkaufsförderung. Entsprechend weit ist das Betätigungsfeld: Vom Flyer-Verteilen über die kostenlose Degustation bis hin zur großangelegten Club-Tour zählt alles dazu. Einheitlicher fallen die Zielsetzungen von Promotion-Aktionen aus: Sie sollen das Image bestimmter Produkte oder Marken steigern und somit auch die Verkaufszahlen in die Höhe treiben.

Im Vergleich zu anderen Studentenjobs bietet die Branche häufig flexible Rahmenbedingungen, denn Promotion geht immer und überall: Ob werktags beim Mobilfunkanbieter, abends in einer angesagten Bar-Lounge oder am Wochenende auf einem Festival. Bei diesem Nebenjob bestimmst Du Deine Einsatzzeiten selbst – ganz so, wie Dein Semesterplan es zulässt.

Auch thematisch gilt für Promoter die Qual der Wahl: Begeisterst Du Dich für Autos oder bist Du ein Fashion Victim? Möchtest Du gern zum Genfer Autosalon oder lieber Fashion Week nach Berlin? Das und noch vieles mehr steckt in den Aufgabenfeldern eines Promoters.

Was ein guter Promoter können muss

Doch selbst im Promotion-Business gibt es Konstanten: Dazu zählen oftmals die Arbeit im Team sowie der direkte Kontakt mit den Konsumenten. Entsprechend sollten Promoter absolute Teamplayer sein und keine Angst davor haben, auf Menschen zuzugehen. Wenn Du selbst im Umgang mit herausfordernden Kunden Dein Lächeln bewahren kannst, bist Du in der Branche goldrichtig.

Wie werde ich Promoter?

Bist Du Bereit? Dann melde Dich jetzt kostenlos bei promotionbasis.de an und finde mit vielen Filtermöglichkeiten zielgenau Deinen nächsten Nebenjob. Und falls Du Fragen zum Einsteig als Promoter hast, hilft Dir eine große Community weiter: Im Promotionforum von PB erhältst Du Tipps für Deinen Start und kommst ganz nebenbei mit neuen Kollegen ins Gespräch.

Welcher Semesterferien-Typ bist du?

Jahr für Jahr gibt es eine ähnliche Situation (genau genommen sogar halbjährlich). Endlich ist die Lernerei geschafft, die Prüfungen sind geschrieben und sie sind endlich da: die Semesterferien. Doch nicht alle Studenten verbringen ihre freie Zeit auf die gleiche Weise. Es gibt da verschiedene Typen.

Jahr für Jahr gibt es eine ähnliche Situation (genau genommen sogar halbjährlich). Endlich ist die Lernerei geschafft, die Prüfungen sind geschrieben und sie sind endlich da: die Semesterferien. Doch nicht alle Studenten verbringen ihre freie Zeit auf die gleiche Weise. Es gibt da verschiedene Typen.

Jedes Jahr aufs neue fragen sich die Studierenden, wie sie ihre (Sommer-)Semesterferien am sinnvollsten verbringen sollen. Dabei lassen sich verschiedene Typen von Studenten mit einem Augenzwinkern entdecken.

Die Reisende: Sabrina

Die Reisende erkennt man meist schon zu Beginn des Semesters. In der zweiten oder dritten Woche nach Semesterbeginn trudelt sie in ihre erste Vorlesung: „Ist schon etwas spannendes passiert?“ „Naja, die ganzen Einführungsveranstaltungen waren letzte Woche. Wo kommst du denn jetzt her?“ „Ich war bis gestern noch in Marokko ;)“ Und kaum neigt sich das Semester wieder dem Ende zu, schweifen Sabrinas Gedanken bereits ab in Richtung nächsten Urlaubszielen. Sollen es diese Ferien mehrere verschiedene Ziele sein? Oder vielleicht ein längerer Urlaub in den fernen Osten? Kaum haben die Semesterferien dann begonnen, sitzt die reisende Studentin auch schon im Flugzeug, auf dem Weg zu ihrer nächsten großen Reise.

Das Arbeitstier: Gerhard

Obwohl er Student ist, hat Gerhard immer die neueste Konsole zu Hause, einen riesigen Fernseher und auch sonst nie zu wenig Geld. Wie macht er das nur? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: er arbeitet, arbeitet und arbeitet. Während des Semesters ist Gerhard in einem Restaurant als Küchenhilfe eingestellt. In den Semesterferien arbeitet er dann bei einer großen Automobil-Firma am Band. In diesen paar Wochen kommt einiges an Geld zusammen. Zeit hat er dafür eher weniger.

Die Strebsame: Mathilda

„Hey Mathilda, wie sieht’s aus? Wir wollen alle zusammen eine Woche an den See fahren. Dabei?“ Was denken die sich eigentlich? Wie soll Mathilda auf einen ordentlichen 1,0-Schnitt kommen, wenn sie in ihren Semesterferien faul auf der Haut liegt und an einen See fährt!? Für die nächsten Wochen ist nämlich die Bibliothek ihr neues Heim. Jeden Morgen verlässt Mathilda um 8 ihr WG-Zimmer, nimmt sich beim Bäcker noch ein Frühstück mit und setzt sich in der Bibliothek auf ihren Stammplatz. Und dann wird den ganzen Tag gelernt, gefacebooked und davon geträumt, wie es ist, endlich die Karriere-Leiter nach oben zu steigen. Dann werden alle, die ihre Semesterferien so vergeuden, neidisch auf Mathilda sein!! Oder!?

Das Feierschwein: Boris

In der letzten Prüfung stellt Boris seine Tasche auf den Boden. Es klimpert. Was da wohl drin sein mag? Richtig geraten: Bier. Schon während er nach vorne läuft, um seine Prüfung abzugeben, öffnet er sein erstes Bier und läutet damit die Semesterferien ein. Einige Biere später hat er nun endlich den Promille-Pegel erreicht, den er die nächsten Wochen konstant halten wird. Keine Feier wird Boris entgehen. Kein Festival wird ausgelassen. Party, Party, Party. Und wenn dann das Semester wieder beginnt? Dann sieht Boris nicht mehr ganz so gut aus: kein Geld mehr, keine Lust auf die kommenden Vorlesungen, und die Leber prustet auch aus dem letzten Loch.

Und welcher Ferien-Typ bist du?

Gleichzeitig Student und Mutter / Vater sein

Für Studierende mit Kind stellen sich viele Fragen und Herausforderungen. Mit einem Anteil von etwas fünf Prozent sind diese auch nicht mehr so wenig. Daher gibt unter anderem das Deutsche Studentenwerk wichtige Tipps und weiteres Material für studierende Eltern.

Für Studierende mit Kind stellen sich viele Fragen und Herausforderungen. Mit einem Anteil von etwas fünf Prozent sind diese auch nicht mehr so wenig. Daher gibt unter anderem das Deutsche Studentenwerk wichtige Tipps und weiteres Material für studierende Eltern.

Einzelfälle oder gang und gäbe?

Laut der letzten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (PDF) gibt sind aktuell etwa 5 % aller Studierende auch Eltern. Der Anteil der Frauen ist hierbei etwas höher als der der Männer. In Zahlen sind das etwa 101.000 Studierende mit Kind (im Sommersemester 2012). Daher ist es nicht unerheblich sich diesem Thema einmal zu widmen.

In den Kindergarten, zur Oma oder mit in die Hochschule?

Studierende Eltern bzw. allein-erziehende Väter und Mütter stehen vor dem gleichen Problem wie ihre arbeitenden Pendants. Sie können ihr Kind schlecht mit in Vorlesungen nehmen. Dort ist es (für Kinder) langweilig, man muss still sein und alle interessieren sich nur für diese Person, die da vorne herumsteht. Ab einem gewissen Alter können die Kinder zumindest den Vormittag im Kindergarten verbringen. Doch was ist danach? Soll mein Kind im Hort betreut werden? Oder hat die Oma des Kindes Zeit und Muse, sich um den kleinen Racker zu kümmern?

Dass es auch andere Möglichkeiten gibt, zeigt zum Beispiel ein Paar jeden Mittag in der Mensa einer deutschen Hochschule. Dort sitzen sie dann, mal etwas genervt blickend, meist aber fröhlich lächelnd mit einem Blick auf ihren kleinen Sohn. Der rennt wieder einmal um die Tische und macht Geräusche wie ein Indianer, statt sich brav zu seinen Eltern zu setzten und zu essen. Und trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen) lächeln die beiden jungen Eltern und genießen ihr eigenes Mensa-Mittagsmahl. Natürlich sind nicht immer Vater und Mutter an derselben Hochschule. Zudem stellt sich die Frage: was mache ich mit meinem Kind während der Vorlesungszeiten?

Unterstützung für Studierende mit Kind

Wer Unterstützung in diesem Bereich sucht, der findet auf Webseiten wie dem Familienmagazin Socko oder auch beim Verband der Studentenwerke einiges an Tipps und Material. So können laut Verband studierende Eltern ein monatliches Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro erhalten, wenn ihr Kind nicht in einer staatlichen Einrichtung betreut wird. Aber auch für die Betreuung in diversen Einrichtungen (Kinder-Tagesstätte oder auch Tagesmutter) können Zuschüsse beantragt werden. Wichtig ist hierbei, dass sich die Studierenden um Finanzen so wenig Sorgen wie möglich machen müssen.

Weitere Informationen zu finanziellen und organisatorischen Hürden mit Kindern im Studium lassen sich außerdem in diesem Beitrag zum Thema Kind und Studium finden. Denn durch die Doppelbelastung Studium und Kind haben junge Eltern oft genug zu tun. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Studierende, die eine Familie versorgen müssen meist deutlich länger mit ihrem Studium brauchen, als ihre noch Kinder-losen Kommilitonen. Aber Respekt an dieser Stelle: Ihr tut was gegen unsere alternde Gesellschaft. Daher der Aufruf an alle Studenten: Macht mehr Kinder ;) (vielleicht aber erst nach dem Studium).

Benimm-Regeln in der Vorlesung

Natürlich gibt es keine offiziell festgelegten Benimm-Regeln für Vorlesungen. Doch ein gewisses Maß an Respekt gegenüber seinen Kommilitonen sollte man als Student durchaus an den Tag legen. Wer ein Auslandssemester in Betracht zieht, der sollte sich dazu vorher auch über die dortige Kultur informieren.

Natürlich gibt es keine offiziell festgelegten Benimm-Regeln für Vorlesungen. Doch ein gewisses Maß an Respekt gegenüber seinen Kommilitonen sollte man als Student durchaus an den Tag legen. Wer ein Auslandssemester in Betracht zieht, der sollte sich dazu vorher auch über die dortige Kultur informieren.

Schlafen auf dem Tisch?

Einige Verhaltensweisen werden sowohl von Studenten als auch von den Dozenten bzw. Professoren geduldet. Wer in der Vorlesung schläft, schadet im Grund nur einem: und zwar sich selbst. Solange man nicht mit dem Kopf auf die Tischplatte knallt oder lautstark schnarcht, fühlen sich die Kommilitonen nicht gestört. Dem Dozenten gegenüber ist es trotzdem etwas respektlos, da er sich meist Mühe gibt seinen Studenten auf interessante Weise neue Sachverhalte beizubringen. Dass das nicht immer gelingt, ist wohl jedem Studenten bekannt.

Die akademische viertel Stunde

Für viele Stundeten ist das typische zu spät Kommen schon zur Normalität geworden. Doch nicht überall wird darauf mit Gegenliebe reagiert. Wenn man schon zu spät in die Vorlesung kommt, so sollte man sich vielleicht nicht unbedingt durch eine komplette Reihe quetschen, um neben seiner besten Freundin zu sitzen, und seinen Hintern in die Gesichter unzähliger anderer Studenten drücken. Ist man dann endlich angekommen, muss man der Freundin natürlich erst einmal alle Einzelheiten des gestrigen Tages in exorbitanter Lautstärke und fein-granularster Genauigkeit erzählen.

Aber Spaß bei Seite, gerade in Deutschland wird Pünktlichkeit groß geschrieben (und das nicht nur, weil es ein Substantiv ist). So manch einer hat sein Bewerbungsgespräch schon vermasselt, weil er zu spät kam. Also nicht vergessen: früh übt sich. Und sollte man doch einmal nach einer durchzechten Nacht eine Stunde zu spät in eine Chemie-Vorlesung wackeln, dann kann man immer noch darauf achten, nicht unbedingt die Gläser mit den Säuren durch einen ungeschickten Streifzug vom Tisch zu fegen.

Andere Länder, andere Kleidung?

Sich vernünftig anzuziehen ist ja nicht jedermanns Sache. Zum einen versteht jeder etwas anderes unter „vernünftig“ und zum anderen haben manche vielleicht einfach nicht das nötige Kleingeld für Kleidung!? Grundsätzlich sind deutsche Hochschulen hier jedoch relativ offen. Jeder darf seine Individualität ausleben und sich anziehen wie er möchte. Sei es der Hipster, der seine Individualität durch das Tragen des gleichen extravaganten Kleidungsstils wie alle anderen äußerst individuellen Hipster zur Schau stellt. Oder sei es die flotte Biene, die in ihrem technischen Studiengang endlich für voll genommen werden möchte und deshalb einen Ausschnitt bis knapp über den Venushügel trägt.

In anderen Kulturen sollte man hier jedoch ein wenig aufpassen. In Indien sind an Hochschulen kurze Hosen oder allgemein „unseriöse“ Kleidung ein absolutes No Go. Denn dort ist die Ansicht, dass nur der, der sich seriös kleidet, auch seriös studieren und arbeiten kann. In den USA wiederum soll es schon mal vorkommen, dass Studenten so tief im Stuhl lümmeln bis man den Kopf von hinten – durch die Stuhllehne verdeckt – nicht mehr sehen kann. Die Beine liegen selbstverständlich auf dem Tisch. Seriosität? Nope ;)

Caner: Musik ist meine Leidenschaft

Das Leben besteht nicht nur aus Arbeiten und Studieren. Nein, es bietet noch vieles mehr. Da wäre zum Beispiel die Musik. Und aus diesem Grund stellen wir euch heute einen ehemaligen Studenten und jungen Musiker vor, der die Musik lebt und seine Leidenschaft mit der Welt über YouTube teilen möchte.

Das Leben besteht nicht nur aus Arbeiten und Studieren. Nein, es bietet noch vieles mehr. Da wäre zum Beispiel die Musik. Und aus diesem Grund stellen wir euch heute einen ehemaligen Studenten und jungen Musiker vor, der die Musik lebt und seine Leidenschaft mit der Welt über YouTube teilen möchte.

„Hey Leute,

Caner ist mein Name, Informatik mein Bereich,
23 mein Alter und Musik meine Leidenschaft.

Als großer Fan von YouTube war natürlich keine lange Bedenkzeit notwendig um hier als Uploader tätig zu sein und meiner Leidenschaft hier nachzugehen.
Meine ersten – zunächst nur Cover – Videos sind hier bereits vorzufinden und mit großer Freude kann ich sehen, wie der Viewcounter sich erhöht. Umso mehr freut es mich wenn auch auf meinem Kanal die Klassischen „Youtube-Etikette“ angewendet werden: „Abonnieren, liken, und teilen“.

Also schaut mal vorbei und gebt ’nen Kommentar ab. ;-)“ (Caner Kaya)

Werkstudent mit Blick in die Zukunft

Viele Studenten wollen oder müssen sich neben ihrem Studium noch etwas dazu verdienen. Neben typischen Jobs wie dem Kellnern oder einer Tätigkeit als Barkeeper gibt es noch die Möglichkeit als Werkstudent in einem Betrieb zu arbeiten, in dem man nach dem Studium vielleicht einmal Fuß fassen möchte.

Viele Studenten wollen oder müssen sich neben ihrem Studium noch etwas dazu verdienen. Neben typischen Jobs wie dem Kellnern oder einer Tätigkeit als Barkeeper gibt es noch die Möglichkeit als Werkstudent in einem Betrieb zu arbeiten, in dem man nach dem Studium vielleicht einmal Fuß fassen möchte.

Ein ordentlicher Studierender

Ein Werkstudent ist ein ordentlicher Studierender, der in einer Hochschule immatrikuliert ist und nebenbei einer (mehr als geringfügigen) oder selbstständigen Tätigkeit nachgeht. Dabei darf die Arbeitszeit 20 Stunden pro Woche nicht übersteigen. Ansonsten würde die Arbeit das Studium zu sehr beeinträchtigen. Während der Ferienzeit kann man die Arbeitszeit aber (unter Beachtung einiger Vorgaben) erhöhen.

Blick in die Zeit nach dem Studium

Nicht nur das gesicherte Einkommen ist ein Vorteil des Werkstudenten-Daseins. Denn wer bereits während des Studiums in einem Bereich arbeitet, in dem er später einmal tätig sein möchte, der bekommt bereits frühzeitig sowohl positive als auch vielleicht negative Eindrücke. Diese praktischen Erfahrungen helfen einem später bei der Entscheidung für das richtige Unternehmen.

Oftmals beginnen Studenten ihren Einstieg in die Arbeitswelt auch direkt im Unternehmen, indem sie vorher schon als Werkstudent gearbeitet haben. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kennt seine Kollegen und Vorgesetzten schon. Die Strukturen und der Umgang im Betrieb sind bekannt. Und man weiß ganz einfach wie es abläuft.

Zeitaufwand nicht unterschätzen

Dennoch sollte man sich bewusst sein, dass diese Nebentätigkeit je nach Aufwand einige Zeit in Anspruch nimmt. Gerade in Studiengänge in denen während des Semesters viele Studienarbeiten oder Hausarbeiten anzufertigen sind, wird die zusätzliche Arbeit einen spürbaren Verlust an Freizeit mit sich bringen.

Freizeit ist aber ein sehr wichtiger Aspekt während des Studiums und natürlich auch im weiteren Leben. Ein Mensch braucht einfach immer wieder Erholung, um im Anschluss mit voller Kraft an einem Projekt weiterarbeiten zu können. Außerdem: Wer möchte schon als Student auf das gesellige Studentenleben verzichten? Chillen am See, die ein oder andere Studentenparty und das süße Nichtstun gehören da einfach dazu.

Eine Tätigkeit als Werkstudent kann einem demnach viele Vorteile bringen. Wie in so vielen Dingen sollte man es aber nicht übertreiben.

Was Studenten bei der Wohnungssuche erwartet

Als Student sieht man sich gleich zu Beginn seines Studiums mit der wohl schwierigsten Aufgabe konfrontiert, nämlich mit der Suche nach einer bezahlbaren Unterkunft. Die Suche wird dabei vor allem in Großstädten schnell zum Spießrutenlaufen. Deshalb sollte man frühzeitig alle Optionen und Hilfestellungen abwägen.

Als Student sieht man sich gleich zu Beginn seines Studiums mit der wohl schwierigsten Aufgabe konfrontiert, nämlich mit der Suche nach einer bezahlbaren Unterkunft. Die Suche wird dabei vor allem in Großstädten schnell zum Spießrutenlaufen. Deshalb sollte man nicht nur frühzeitig alle Optionen abwägen, sondern auch ein paar Hilfen in Anspruch nehmen.

Welche Wohnungsart kommt infrage?

Studienanfänger haben eigentlich nur drei Möglichkeiten, wenn es um die zukünftige Wohnsituation geht. Denn wer nicht in seinem alten Kinderzimmer bleiben kann oder will und kein Geld für eine Single-Wohnung hat, für den kommen das Studentenwohnheim, die WG oder ein Zimmer zur Untermiete infrage. Bei allen drei Möglichkeiten sollte man sich zuvor ein genaues Bild von der Lebensweise machen und sich besser keinen Illusionen hingeben. Denn nicht in allen WGs findet man Freunde fürs Leben, nicht alle Wohnheime sind dreckig oder laut und nicht nur alte Ehepaare vergeben Zimmer zur Untermiete.

Vieles Probieren

Auf den Homepages der Universitäten findet man leicht ein paar Wohnheime in privater Trägerschaft, bei denen man nach Möglichkeit einmal persönlich vorsprechen sollte. So kann man einen guten Eindruck hinterlassen und überprüfen, ob die im Internet gezeigten Bilder auch halten, was sie versprechen. Für den Übergang zur eigenen Wohnung sind die meist möblierten Zimmer jedoch ideal, weshalb man ein Angebot in keinem Fall ablehnen sollte. Bei der Suche nach einem Zimmer sollte man Aushänge an Schwarzen Brettern, Zeitungsinseraten und vor allem das Internet zur Rate ziehen, denn über Onlineplattformen haben schon viele Studenten Wohnungen günstig gemietet.

Wo und wie viele?

WGs und Studentenwohnheime gibt es in den unterschiedlichsten Variationen. Während in den privaten Wohngemeinschaften die Zahl der Mitbewohner meist zwischen zwei und sechs liegt, kann man sich im Wohnheim auch mal eine Küche mit bis zu fünfzehn Leuten teilen. Außerdem müssen ein paar Rahmenbedingungen festgelegt werden, beispielsweise welche Entfernung zwischen Uni und Wohnort liegen darf. Wichtig ist generell, Kompromissbereitschaft zu zeigen und nur die wirklich absolut überlebensnotwendigen Dinge als notwendiges Kriterium für eine Wohnung festzulegen. In Großstädten wie Berlin und Hamburg sollte man dabei von vorneherein die Außenbezirke mit in die Suche einbeziehen. Um dann auch tatsächlich als Mieter infrage zu kommen, muss für den einkommensschwachen Studenten jemand bürgen können und eine Schufa-Auskunft vorliegen. Auch in bestehenden WGs werden mittlerweile solche Sicherheiten verlangt.

Nicht verzweifeln

Auch wenn man nicht sofort zum Zuge kommt, sollte man nicht verzweifeln. Die ersten Wochen ohne Wohnung lassen sich meist auch noch in einer Pension, einem Hostel oder bei Bekannten überbrücken. Und andere haben es schließlich auch geschafft, eine Wohnung zu finden.

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